Bye, bye E-Mail! – Wie Firmen ihre Mailkonten abschaffen

Büroarbeit ohne E-Mail? Geht das? Anscheinend schon, zumindest, wenn es nach Thierry Breton, Chef des französischen IT-Riesen Atos geht.

Für viele schier unvorstellbar aber Breton möchte die E-Mail binnen 3 Jahren komplett aus seinem Unternehmen verbannen. Er betont, dass die Masse an E-Mails, die wir heute verschicken nicht mehr haltbar sei. Und es sei ihm vor allem zu viel Spam dabei, dessen Entsorgung nur unnötige Arbeitszeit in Anspruch nehme. Für ihn sei die E-Mail nicht mehr und nicht weniger als die „Umweltverschmutzung des Kommunikationszeitalters“.

Doch muss man es wirklich so drastisch wie Breton sehen? Oder gibt es auch simple Lösungen, um nicht auf den elektronischen Brief verzichten zu müssen?

Die gibt es sogar in der Tat. Zahlreiche Unternehmen bieten Spamfilter gegen Spam und Malware an. Diese sollen Spam-Nachrichten effektiv ausfiltern und so vor Ärger schützen. Sie haben eine integrierte Quarantäne, ähnlich wie bei Anti-Viren-Software. So bleibt alles auch schön übersichtlich und lässt sich prima verwalten. Vor allem, wenn die Quarantäne so gut wie leer bleibt. Denn einige Spamfilter-Anbieter, wie dieser hier bieten sogar Erkennungsraten von 99,99%! Wahnsinn oder? Und wenn die Lösungen auch noch vom Anbieter komplett-gemanaget sind, ergibt sich für das Unternehmen noch nicht mal zusätzlicher Aufwand! Herr Breton, wäre nicht ein Spamfilter auch was für Ihr Unternehmen?

Die folgende Grafik zeigt euch, was Spam-Mails für einen großen Anteil am gesamten E-Mail-Volumen haben:

Spam-Mails

Auf die Cloud gekommen – Online-Speicher und ihre Vorteile

In meinem heutigen Beitrag habe ich einfach mal für euch zusammengetragen, wie Unternehmen von Cloud-Services profitieren können und warum sie immer beliebter werden.

Einen enormen Vorteil sehe ich in der Entlastung der internen IT-Infrastruktur, welche gleichzeitig Kostenvorteile für das Unternehmen schafft. Hier sind definitiv standardisierte Cloud Services führend, da sie schnell und kostengünstig sind und gleichzeitig durch hochgradige Automatisierung ihrer Rechenzentren, sowie eine global verteilte Nutzerschaft überzeugen können. Außerdem gibt es für Unternehmen nur laufende Kosten, da Cloud Anbieter auf Einrichtungs- oder sonstige Anfangskosten verzichten. Des Weiteren ist es wohl unumstritten, dass Unternehmen auf neue Anforderungen viel besser reagieren können, da sich die Zeit der Bereitstellung gegenüber herkömmlichen Methoden erheblich verkürzt. Nicht zuletzt spricht aber auch eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche der meisten Cloud-Dienste dafür. Das richtige Design ist also auch ein Stück weit entscheidend.

Insgesamt kann ich allen Unternehmern da draußen, die einen Umstieg auf die Cloud planen nur raten: Macht es! Die Liste der Vorteile ist schier endlos.

Wie ein Kettenbrief euer Smartphone lahmlegt

Neuerdings ist mal wieder ein gefährlicher Virus im Umlauf und der hat es in sich. Diesmal ist sind Nutzer des Messenger Dienstes WhatsApp betroffen.

Wie schön wäre es doch mal zu wissen mit wem eure Freunde so alles schreiben oder? Viele Nutzer von WhatsApp denken so und das wissen auch kriminelle Hacker. Aktuell ist nämlich ein Kettenbrief im Umlauf in dem euch empfohlen wird WhatsApp zu updaten. Das neue Update soll es dann möglich machen, zu sehen, mit wem und über was eure Freunde schreiben – verlockend oder? Das haben sich wohl bis jetzt ziemlich viele Nutzer gedacht und das Update installiert. Statt der versprochenen Features wird der Nutzer allerdings mit einem Absturz seines Geräts überrascht.

Was passiert da denn jetzt genau dabei?

Das Prinzip ist eigentlich denkbar simpel. Bevor ihr das Update überhaupt erhaltet werdet ihr zuerst aufgefordert die Nachricht an 10 Kontakte oder aber 3 Gruppenchats zu schicken, auf diese Weise verbreitet sich der Virus. Erst nachdem ihr das erfüllt habt ploppt das vermeidliche Update-Fenster auf und animiert euch zur Installation. Sobald ihr allerdings auf „Installation“ klickt wird sich euer Smartphone aufhängen und wohl für immer verstummen. Das Telefon wird ab diesem Zeitpunkt unbrauchbar, denn nicht mal das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen kann es retten. Es soll laut einigen Quellen in ein stetiges Vibrieren verfallen und das so lange, bis der Akku leer ist.

Und wie kann ich mich jetzt schützen?

Eigentlich ganz einfach. Sich an Kettenbriefen zu beteiligen hat eigentlich noch niemandem effektiven Nutzen gebracht, deshalb sollte man das generell unterlassen. Außerdem verschickt WhatsApp keine Updates über den Chat als Installationsdatei. Updates erhaltet ihr nur in den jeweiligen App-Stores euer Smarpthones. Ein markanter Fehler der Kriminellen ist des Weiteren, dass der Messenger-Dienst seitens der Kriminellen als „whatsapp“ bezeichnet wird. Die korrekte Schreibweise ist allerdings „WhatsApp“. Wenn ihr diese einfachen Tipps beachtet kann euch und eurem Smartphone eigentlich gar nichts passieren. Also: Augen auf im Chatverlauf! 